Verhaltensvereinbarung

Verhaltensvereinbarungen für die VS Halbenrain

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Klar vereinbarte Regeln erleichtern das Zusammenleben. Deshalb sind diese auch in der Schule von großer Wichtigkeit. Vereinbarungen sind geknüpft an eine gemeinsame Verantwortung für eine angenehme Atmosphäre, ein gelungenes, respektvolles Miteinander bis hin zu einem Beitrag zur Gewaltprävention. Es ermöglicht uns eine sichere Lern- und Arbeitsumgebung sowie entwicklungsgemäße Möglichkeiten zum eigenständigen Handeln zu schaffen. Die bewusste und achtsame Beschäftigung mit diesen Vereinbarungen lässt also ein Gefühl der Verantwortung für das eigene Handeln entstehen.

Verhaltensvereinbarungen und Regeln geben Kindern Orientierung sowie Sicherheit und sind daher besonders wichtig. Schüler/innen dürfen erwarten, dass sich Erwachsene für sie interessieren, d.h. für ihre Lebensumstände, Bedürfnisse, Interessen und Ziele. Dafür notwendig ist es, Erwartungen sichtbar zu machen. Die gegenseitige Achtung und die Haltung, die Erwachsene den Kindern entgegenbringen, sind die Grundlage für förderliche Entwicklung. Ziel unserer Verhaltensvereinbarungen ist es, Grenzen sichtbar zu machen, Handlungsalternativen zu entwickeln und von allen Beteiligten akzeptierte Regeln für ein soziales Miteinander an unserer Schule festzulegen.

Allgemeines:

  • Die Aufsicht durch die Schule beginnt um 7:35 Uhr (Einlass der Schüler).
  • Fahrschüler, die vor diesem Zeitpunkt zur Schule kommen, dürfen sich im Schulgebäude aufhalten und haben den Anordnungen der Frau Schulwart Folge zu leisten. Während dieser Zeit erfolgt keine Aufsicht durch die Schule.
  • Der Unterricht beginnt um 7:50 Uhr.
  • Wir begegnen uns in und außerhalb der Schule freundlich
  • Wir vergessen nicht auf den freundlichen Gruß, ein höfliches „Bitte“ und „Danke“ oder „Entschuldigung“.

Für Schüler:

  • Wir nehmen aufeinander Rücksicht, vor allem auf unsere jüngeren Mitschüler, und tun niemanden weh:

– Reden statt schlagen!

– Respektieren statt ausspotten!

– Helfen statt verurteilen!

– Integrieren (aufnehmen) statt ausschließen!

  • Im Unterricht bemühen wir uns beim Lernen und stören niemanden.
  • Wir achten auf Ordnung und Sauberkeit bei den Schulsachen, am Arbeitsplatz und in der Garderobe.
  • Wir gehen mit den Einrichtungsgegenständen sorgfältig um und beschädigen nichts.
  • Gefährliche und störende Gegenstände wie Messer und Handys nehmen wir nicht in die Schule mit.

Für Lehrer:

  • Wir Lehrer gestalten den Unterricht entsprechend dem Lehrplan der Volksschulen und berücksichtigen auch Interessen sowie Stärken und Schwächen der Schüler.
  • Wir bieten Hilfestellung bei auftretenden Schwierigkeiten und stellen Kontakt zum Elternhaus her, um Probleme gemeinsam zu lösen.

Für Eltern:

  • Die Eltern pflegen regelmäßigen Kontakt zur Schule und besuchen Elternabende, Elternsprechtage und Informationsveranstaltungen.
  • Familiäre Änderungen wie z. B. Wohnungswechsel, Trennungen u.ä. sind der Schule unverzüglich mitzuteilen.
  • Wir zeigen Interesse am Unterrichtsgeschehen und den Lerninhalten – nehmen die Schule ernst (Vorbildwirkung!)
  • Wir bemühen uns bei auftretenden Schulproblemen um eine sachliche Problemlösung durch Kontaktaufnahme mit der Schule:
  • Gespräch mit Klassenlehrer oder Schulleiter.

Wenn ich gegen unsere Regeln verstoße,

  • entschuldige ich mich
  • helfe ich, den Schaden gut zu machen
  • tröste ich den anderen
  • bemühe ich mich um ein besseres Verhalten

Maßnahmen bei ständig wiederholten Verstößen:

  • Verständigung der Eltern mit Einladung zu einem klärenden Gespräch
  • Bei Gefährdung von sich selbst und von Mitschülern werden Schüler von Schulveranstaltungen ausgeschlossen.

Gewalt in der Volksschule äußert sich in physischer und psychischer Gewalt zwischen SchülerInnen.

„Vorbeugung und Früherkennung“ sind grundsätzlich die besten Maßnahmen gegen Gewalt.

Folgende Maßnahmen werden an unserer Schule gesetzt:

  • Vertrauensperson an der Schule – diese Person soll sich in die Kinder „einfühlen“. Sie soll vom Kind respektiert werden, obwohl jedes Fehlverhalten nicht toleriert werden darf.
  • Elterngespräche – Es ist unerlässlich das Gespräch mit Eltern zu suchen. Die Eltern sollen frühzeitig über das genaue „Geschehen“ informiert werden.
  • Opfer – Täter – Gespräche – gemeinsames Besprechen des Problems mit der Person des Vertrauens (schulisch -oder außerschulische Person)
  • Elterntreffen – bei diesen werden Eltern für folgende Punkte sensibilisiert:
  • Stärkung der positiven Beziehung zum Kind
  • Klare Regeln aufstellen
  • Das Kind loben, wenn etwas gut gemacht wurde und positive Konsequenzen einsetzen
  • Konsequentes Verhalten, wenn ein Kind Regeln nicht einhält
  • Lehrer-Schüler-Gespräche – im Rahmen des Sachunterrichts:
  • Begriff Mobbing mit den Kindern definieren und erörtern
  • Klassenregeln erstellen
  • Verhaltensvereinbarungen werden klar deutlich aber immer positiv formuliert:        –  Null Toleranz bei jeder Form von Gewalt
  • Kultur der Achtsamkeit
  • Diskriminierung nicht zulassen
  • Konsequent eine wertschätzende Haltung einnehmen
  • Hilfe von Schulpsychologen und Schulsozialarbeitern annehmen

 

  • Schülerpolizei – Schüler sollen sensibilisiert werden, selbst zu erkennen, wenn es jemanden in ihrem Umfeld nicht gut geht